Schulbeginn für 28 TeilnehmerInnen des neuen Lehrgangs Operationstechnische Assistenz

HORN. Die OTA-Ausbildung startet mit 28 wissbegierigen Schülerinnen und Schülern.

Mit Hochdruck wurde in den letzten Monaten am Start der neuen Ausbildung „Operationstechnische-Assistenz“ seitens der Verantwortlichen im Landesklinikum Horn und in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege gearbeitet.

„In Horn wird dieser Lehrgang pilothaft für ganz Niederösterreich gestartet, ab Herbst 2023 soll diese wichtige, zukunftsweisende Ausbildungsform flächendeckend angeboten werden“, erklärt der Kaufmännische Direktor Franz Huber.

Letztendlich wurden die Erwartungen an die Teilnahme an dieser Ausbildung übertroffen und es starten heute 28 Schülerinnen und Schüler diesen Lehrgang. Über die Motivation, sich für diesen neuen Beruf ausbilden zu lassen, erzählen Romana Küttner und Alfred Herler.

Küttner Romana:
“Ich habe mich für diese Ausbildung entschieden, da mir der soziale und ethische Wert meines Berufs sehr wichtig ist. Ich wollte als Kind schon etwas in diese Richtung machen, hatte aber leider keine Möglichkeit dazu. Ich bin für diese neue Ausbildung sehr dankbar, da sie den sozialen aber auch handwerklichen Beruf vereint, und freue mich schon sehr, auf die neue und mit Sicherheit spannende Herausforderung.“

 

Herler Alfred:
„Warum ich OTA werden will: Da mich gerade der sehr umfangreiche medizinische Fachbereich der Chirurgie sehr interessiert, habe ich mich für die Spezialisierung zum Operationstechnischen Assistenten, kurz OTA, entschieden. Als OTA ist man als "rechte Hand" von Ärzten und Chirurgen vor, während sowie nach einem operativen Eingriff tätig. Der Beruf des OTA umfasst die Patientenvorbereitung ebenso, wie die Vorbereitung im OP-Saal. Hier sind Instrumente und Geräte bereitzulegen, diese auf ihre Funktionalität zu überprüfen und in ihrer Anzahl durchzuzählen. Zudem sorgt ein OTA dafür, dass der Hygienestandard den geltenden Hygienevorschriften entspricht und bis zur Beendigung der Operation eingehalten wird. Gerade dieses wirklich sehr verantwortungsvolle und umfassende Tätigkeitsprofil spricht mich sehr an und hat mich in meiner Entscheidung für die Ausbildung zum OTA sehr bestärkt.“

Die Intention dieses Berufsbild in der Pflege zu etablieren liegt auf der Hand, erklärt Elisabeth Klang, Pflegedirektorin am Landesklinikum Horn-Allentsteig: „Mit dem Start des Gesundheitsberufes „Operationstechnische Assistenz“ sprechen und gewinnen wir ganz gezielt Menschen, die sich für den medizinischen Bereich interessieren, aber nicht zwingend in die etablierten Pflegeberufe gehen wollen. Also jene, die technik- und medizinaffin sind.“

Wissenswertes über die OTA-Ausbildung:
Die Ausbildung dauert drei Jahre – Matura wird für die Ausbildung nicht als Voraussetzung benötigt.  Zusätzlich baut die OTA-Ausbildung nicht zwingend auf eine vorangegangene Pflegeausbildung auf, weshalb damit auch eine neue Zielgruppe angesprochen werden soll. Der praktische Teil der Ausbildung überwiegt, was sich in der Aufteilung der Stunden klar zeigt, nämlich rund 3000 Stunden Praxis und 1600 Stunden Theorie.

 

BILDTEXT
Mag. Elisabeth Klang (Pflegedirektorin), Susanne Anglmayer, MSc (Stv. Direktorin GuKPS Horn), Romana Küttner und Alfred Herler (Schüler OTA 1. Lehrgang), Mag.Ph Dr. Martina Grubmüller (Direktorin der GuKPS Horn & Zwettl), Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor LK Horn-Allentsteig)

MEDIENKONTAKT
Sonja Dietrich
Landesklinikum Horn-Allentsteig
02982/9004-16010
office@horn.lknoe.at