Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie
Das Institut für Radiologie versorgt schwerpunktmäßig das Waldviertel und das angrenzende Weinviertel mit moderner bildgebender Diagnostik, interventioneller Radiologie und Schmerztherapie. Ein fachärztlich-radiologischer Dienst und ein radiologisch-technischer Dienst stehen rund um die Uhr zur Verfügung.
Ein diagnostischer Schwerpunkt liegt in der Schnittbilddiagnostik. Mittels Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) können unter anderem neurologische, onkologische, unfallchirurgische und gefäßmedizinische Fragestellungen umfassend abgeklärt werden.
Eine besondere Stärke des Instituts ist die enge Zusammenarbeit mit den klinischen Fachabteilungen. Gemeinsam mit dem Institut für Pathologie wird das wöchentlich stattfindende interdisziplinäre Tumorboard organisiert und durchgeführt.
In Kooperation mit der Gefäßchirurgie erfolgen die Diagnostik und die minimalinvasive Behandlung von Gefäßverengungen und Gefäßverschlüssen. Auch Aortenaneurysmen können mithilfe von Stentgrafts an einem modernen Angiographiegerät behandelt werden.
Neu angeboten wird die Embolisation von Uterusmyomen. Dieses minimalinvasive und organerhaltende Verfahren stellt für geeignete Patientinnen eine Alternative zu einer operativen Behandlung dar. Dabei wird die Blutversorgung der Myome über einen kleinen Gefäßzugang gezielt reduziert, wodurch sich die Myome verkleinern und Beschwerden wie starke Regelblutungen, Druckgefühl oder Schmerzen gebessert werden können.
Zur Behandlung von Beschwerden bei Bandscheibenerkrankungen werden bildgesteuerte Schmerzbehandlungen an der Wirbelsäule durchgeführt. In der Versorgung von Tumorpatientinnen und Tumorpatienten steht mit der Thermoablation außerdem eine minimalinvasive Möglichkeit zur Behandlung ausgewählter Tumoren und Metastasen zur Verfügung.
Bei Erkrankungen der weiblichen Brust kommen zur Diagnostik Mammographie, Ultraschall und bei Bedarf MRT zum Einsatz. Auffällige Befunde können mittels bildgesteuerter Gewebsentnahme und präoperativer Markierung weiter abgeklärt werden."