Was im Jahr 2006 als innovatives Pilotprojekt begann, ist heute aus dem Klinikalltag nicht mehr wegzudenken: Der Interdisziplinäre Aufnahmebereich (IAB) des Landesklinikums Horn feiert sein 20-jähriges Bestehen. Mit der Eröffnung der damaligen Interdisziplinären Aufnahmestation (IAS) wurde ein neues Kapitel in der Patientenversorgung aufgeschlagen. Das Konzept galt seinerzeit als Vorzeigeprojekt in der niederösterreichischen Gesundheitslandschaft und setzte neue Maßstäbe für die Organisation der Akutversorgung.
Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Millionen Euro entstand auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern eine zentrale Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten der Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie und Neurologie. Ziel war es, die administrativen Abläufe zu verbessern, die Erstversorgung zu beschleunigen und eine rasche diagnostische Abklärung zu ermöglichen.
„Vor 20 Jahren haben wir einen mutigen und zukunftsweisenden Schritt gesetzt. Die zentrale Aufnahme und Erstbeurteilung von Patientinnen und Patienten war damals ein völlig neuer Ansatz. Heute zeigt sich, wie richtig diese Entscheidung war“, betont der Kaufmännische Direktor Mag. Franz Huber.
Bereits bei der Eröffnung wurde die Einrichtung als Modellprojekt mit Vorbildwirkung für andere Krankenhäuser bezeichnet. Tatsächlich hat sich das Konzept in den vergangenen zwei Jahrzehnten in vielen niederösterreichischen Kliniken etabliert und gilt heute als wesentlicher Bestandteil einer modernen Notfall- und Akutversorgung.
Der Aufnahmebereich des Landesklinikums Horn wurde laufend an die steigenden Anforderungen angepasst und weiterentwickelt. Während ursprünglich drei Untersuchungsräume, drei Kurzbehandlungskojen und acht Kurzliegerbetten zur Verfügung standen, steht heute ein hochspezialisiertes Team aus Ärztinnen, Ärzten, Pflegekräften sowie administrativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um die Uhr für die Versorgung der Patientinnen und Patienten bereit.
„Die medizinische Versorgung hat sich in den vergangenen 20 Jahren enorm weiterentwickelt. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Notfallversorgung gestiegen. Der Interdisziplinäre Aufnahmebereich bildet heute die zentrale Drehscheibe für eine rasche medizinische Ersteinschätzung und die Einleitung der notwendigen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen“, erklärt Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Reinhold Klug.
Jährlich werden im Aufnahmebereich rund 16.500 Patientinnen und Patienten versorgt. Nach der administrativen Aufnahme erfolgt die medizinische Ersteinschätzung, wodurch die weitere Behandlung gezielt geplant und eingeleitet werden kann. Dadurch können stationäre Aufnahmen effizient organisiert und die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden.
„Der Interdisziplinäre Aufnahmebereich steht beispielhaft für die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Berufsgruppen im Klinikum. Das gemeinsame Ziel war und ist es, unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten“, so die Pflegedirektorin Mag. Elisabeth Klang.
Das 20-jährige Jubiläum bietet Anlass, auf eine Erfolgsgeschichte zurückzublicken. Aus einer innovativen Idee wurde ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung im Waldviertel. Der Interdisziplinäre Aufnahmebereich des Landesklinikums Horn trägt seit zwei Jahrzehnten wesentlich dazu bei, dass Patientinnen und Patienten rasch, sicher und kompetent versorgt werden können – und wird auch künftig eine Schlüsselrolle in der medizinischen Versorgung der Region einnehmen.
Fotocredit: LK Horn
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Bild 1:
Sitzend 1. Reihe: DGKP Stefanie Tschoner (Stationsleitung IAB), Dr. Ivan Sinyakin-Bernsteiner (Ärztliche Leitung IAB), Dr. Verena Räuchle (Allgemeinmedizinerin),
dahinter: Prim. Dr. Reinhold Klug, MBA FACS (Ärztlicher Direktor), DGKP Martina Bareis, DGKP Manuela Schlager, DGKP Elisabeth Bruckner, DGKP Regina Schreiner, DGKP Petra Krapfenbauer, Doris Lang-Braun (Med. Administration), DGKP Elisabeth Winkler, DGKP Karin Jetschko, Andrea Fehrle (Med. Administration), Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Mag. Elisabeth Klang (Pflegedirektorin)
Bild 2:
Dr. Ivan Sinyakin-Bernsteiner (Ärztliche Leitung IAB)., DGKP Stefanie Tschoner (Stationsleitung IAB), Dr. Verena Räuchle (Allgemeinmedizinerin), Prim. Dr. Reinhold Klug, MBA FACS (Ärztlicher Direktor), Mag. Elisabeth Klang (Pflegedirektorin), Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor).
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