Das LK Horn hat neben anderen Klinikstandorten in NÖ sein Angebot an diagnostischen Leistungen erweitert. An der Pathologie des Klinikums werden molekularpathologische Untersuchungen der gesamten Region Waldviertel durchgeführt. Diese sind vor allem in der Diagnostik und Therapieentscheidung bei Krebserkrankungen von besonderer Bedeutung. Schon bisher wurden die Proben in LK Horn für die Auswertung vorbereitet und auch befundet. Die Sequenzierung selbst fand jedoch an der Uniklinik Graz statt. Mit dem neuen NGS-Gerät kann dies nun in Horn erfolgen und bietet somit auch eine schnellere Diagnostik.
Erfreut über die Investition zeigt sich der Geschäftsführer der Gesundheit Waldviertel GmbH, Dr. Andreas Reifschneider: „Die Beschaffung dieses hochmodernen Analysegerätes bietet zwei sehr erfreuliche Vorteile. Wir können auf Basis der vorhandenen Expertise erstklassige Diagnostik regional zur Verfügung stellen und für die Patientinnen und Patienten schnellere Therapieentscheidungen ermöglichen. Auch aus wirtschaftlicher Sicht lohnt sich die Investition, da Kosten für Transport und externe Auswertung wegfallen.“
Fr. Prim. Dr. Gabriele Benetka, Leiterin des Institutes für Pathologie und Molekularpathologie erklärt das Verfahren und die Bedeutung: „Mit den Sequenzierungsanalysen der neuen Generation werden genetische Eigenschaften von Tumoren hinsichtlich ihres Ansprechens auf verschiedene Therapien systematisch untersucht. Die Mutationsanalyse ist wesentlicher Bestandteil der modernen Tumordiagnostik. Mit der neuen Technologie lassen sich diese Untersuchungen deutlich schneller durchführen und es besteht auch die Möglichkeit, Tumor-DNA aus Blutproben („liquid-biopsy“) zu untersuchen.“
„Wir verfolgen mit der NÖ Landesgesundheitsagentur das Ziel, die Gesundheitsversorgung in Niederösterreich moderner, sicherer und regionaler zu gestalten. Neben der vorhandenen Expertise und Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Investition in hochmoderne Medizintechnik ein weiterer Baustein dabei und ermöglicht Spitzenmedizin in unseren Kliniken“, erklärt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.
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Prim. Dr. Gabriele Benetka, BMA Stefan Schmid, BSc
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